Donnerstag, 1. März 2012

Pressemeldung des Migrantinnen- und Migrantenbeirat


Migrant/innenbeirat Freiburg 
stellt sich für 2012 auf!

Der Migrant/innenbeirat (MB) hat seine Arbeitsschwerpunkte für 2012 festgelegt. An einem Wochenendseminar haben sich die Mitglieder des MB über ihre aktive Rolle im städtischen Zusammenleben Klarheit verschafft.
Wie Maria Barabasch vom Migrant/innenbeirat feststellte: „Eine Aufgabe ist halb gelöst, wenn sie klar definiert wird!“.
In einer multikulturellen Stadtgesellschaft seine Aufgaben wahrnehmen und mit Verantwortung umsetzen ist die Herausforderung für den Migrant/innenbeirat.
Der Beirat möchte daher seine beratende Mitwirkung in der Verwaltung und zu den politischen Gremien intensiver und sinnvoller nutzen.
Lucia Rolim-Schulz, ebenfalls Mitglied des Migrant/innenbeirats, sagte: „Mir ist klar geworden, welche Aufgaben uns erwarten. Nur gemeinsam können wir sie meistern.“
Mit fachlicher Begleitung wurden die unterschiedlichen Bedürfnisse in einer multikulturellen Stadt Freiburg erörtert und die konstruktive Rolle des Beirats verankert.
Zukünftige Schwerpunkte seiner Arbeit sieht der MB in folgenden Themenfeldern : Kommunalwahlrecht für Nicht-EU-Angehörige auf Landesebene , Chancengleichheit beim Zugang zum Beruf in den städtischen Einrichtungen. Der MB will außerdem, gemeinsam mit der Verwaltung,  die Interkulturelle Öffnung der Verwaltung vorantreiben und in diesem Zusammenhang die Informationswege für Migrantinnen und Migranten verbessern. Damit sollen die Migrant/innen in der Öffentlichkeit ihre mitgestaltende Verantwortung stärker als bisher wahrnehmen können.
In diesem Sinne nimmt der MB dabei seine beratende Aufgabe als gewählter Vertreter der Migrant/innen, als Ratgeber für die politischen Gremien der Gemeinde, sowie mit der Stadtverwaltung aktiv wahr.
In der nächsten Sitzung des Migrationsausschusses werden die Vertreter des MB die Jahresplanung einbringen und mit den städtischen Gremien abstimmen und gemeinsame Handlungsschritte vereinbaren. Bereits bei der Frauenaktionswoche im März werden Vertreterinnen des MB sich für Chancengleichheit im Berufsleben und die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse einsetzen. Eine gesonderte Einladung dazu geht in den nächsten Tagen an die Öffentlichkeit.

Ansprechpartner: Dr. Miguel Garcia, Vorsitzender des MB
E-Mail: garmig@web.de